Hilfe zum Suizid ist dann gegeben, wenn ein Mensch eine andere Person darin unterstützt, sich selber zu töten, etwa indem er die dafür benötigten Medikamente beschafft. Wenn die Tatherrschaft (wie beim Suizid) nicht bei dem Betroffenen, sondern bei dem Helfer liegt, ist der Straftatbestand der -› Tötung auf Verlangen gegeben. Suizidbeihilfe wird dann bestraft, wenn sie von Menschen geleistet wird, die das geschäftsmäßig (= auf Wiederholung angelegt) betreiben (§ 217 StGB). Bezügliche ärztlicher Suizidbeihilfe ist die Rechtslage gegenwärtig nicht ganz geklärt.

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